Bei den heißen Temperaturen im Sommer freut sich auch der Vierbeiner über eine Abkühlung. Gerade für Hunde, die selbst nicht gerne ins Wasser gehen oder vorübergehend nicht ins Wasser dürfen, eignet sich ein Hunde-Eis super als Erfrischung.

Lecker und erfrischend cremig – so stellt man sich ein Eis vor. Für die Vierbeiner ist das Eis an der Eisdiele allerdings nicht geeignet. Es ist sehr viel Zucker enthalten und viele Hunde reagieren auf die Aromen oder Milchprodukte, die darin enthalten sind. Vorsicht vor allem bei Schokoladeneis: Das ist giftig für Hunde!

Damit der Hund nicht auf ein Eis verzichten muss, haben wir uns ein tolles Rezept für gesundes, hundegerechtes Eis ausgedacht. Es dient zur Abkühlung, zur Befriedigung des Kaubedürfnisses und zur Versorgung von genügend Wasser bei heißem Wetter.

Das braucht man

  • gefriergeeignete Schälchen, wie: Eiswürfelboxen, Tupperschälchen, Eisschälchen; es eignen sich auch ganze Eimer, wenn im Gefrierschrank genug Platz ist!

  • Nassfutter (am besten eignet sich Nassfutter mit Soße/Gelee) oder Leberwurst

  • nach Belieben Trockenfutter, Leckerlis, Kauartikel

  • nach Belieben und Größe des Behälters auch Hundespielzeug aus Kunststoff/Gummi

  • nach Belieben, wenn der Hund es mag, Obst oder Gemüsestückchen

  • Wasser oder Joghurt

1. Schritt

Das Nassfutter in einem Gefäß mit Wasser oder Joghurt vermischen. Dabei kann man so viel Nassfutter bzw. Wasser/Joghurt verwenden, wie nötig und wie man möchte. Auch die Konsistenz ist variabel.

Als Nassfutter eignet sich am besten ein Nassfutter mit Soße oder Gelee, da sich das im Wasser gut auflöst. Dadurch verteilt sich der Geschmack und Geruch im ganzen Eis! Wir hatten noch ein Päckchen “animonda vom Feinsten” aus einer Testaktion da. Man kann auch “festes” Nassfutter nehmen, dieses sollte allerdings mit einer Gabel zerdrückt und kräftig im Wasser/Joghurt umgerührt werden. Ein weiterer Tipp bei festem Nassfutter: Auf Zimmertemperatur ist es wesentlich weicher als aus dem Kühlschrank!

2. Schritt

Nun können diverse Leckerlies, und die Nassfutter-Wasser-Mischung in die Schälchen gegeben werden. Es ist wichtig, dass zuerst die Leckerlis in die Schälchen gegeben werden und danach erst die Nassfutter-Wasser-Mischung, damit es am Ende nicht überläuft. Dabei sollten die Schälchen auch nicht zu voll gemacht werden, da sich das Wasser beim Einfrieren ausdehnt und sonst überläuft.

Wir haben als Leckerli jeweils einen Hühnerhals in ein Schälchen gegeben. Es eignen sich z.B. auch Dental-Kaustangen o.ä., die dann als Stil dienen.

Falls Hundespielzeug verwendet wird: Es ist darauf zu achten, dass das Spielzeug gefrierfähig ist und im Gefrierschrank nicht kaputt geht! Es eignen sich beispielsweise Gummispielzeuge wie solche von Kong usw. Wir haben keine Spielzeuge mit in die Schälchen gegeben, da die Schälchen dafür zu klein sind. Das funktioniert denke ich auch nur, wenn man einen Eimer verwendet.

3. Schritt

Nun heißt es abwarten, bis das Hunde-Eis vollständig gefroren ist.

Fertig ist das Hunde-Eis!

Unsere Hunde Frieda und Emma freuen sich immer sehr über das Hunde-Eis. Es ist eine willkommene Abkühlung für die beiden. Es ist schnell und einfach gemacht und man braucht dabei nur wenige Zutaten. Da es ohne “Zusätze” ist, und man die Zutaten selbst auswählt, können auch empfindliche und allergische Hunde das Hunde-Eis essen. Denn man kann ja selbst entscheiden, welche Fleischsorten hinein kommen.

Der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt. Selbst wenn ein Hund hypoallergen gefüttert wird und nur eine Trockenfuttersorte verträgt, so kann man auch Trockenfutter im Wasser einweichen und nach Bedarf noch in den Mixer geben. Dann hat man auch eine “Pampe”, die man dann einfrieren kann.

Man kann auch Joghurt, Quark oder Hüttenkäse mit Hundefutter oder -leckerlis mischen und diese einfrieren (ähnlich der Kong-Füllungen, die eingefroren werden).

Wenn auch ihr tolle Ideen für Hunde-Eis habt, könnt ihr gerne einen Kommentar hier abgeben!

… wir wünschen allen Hunden einen guten Appettit!

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Kategorien: Tipps

Fenja von hundgenäht

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